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Ich nehme mir Zeit für Sie, stelle Fragen und höre Ihnen zu. Ich lasse Sie nicht im Regen stehen, sondern erkläre was ich tue. Ich will nicht nur das Symptom behandeln, sondern die Ursache finden und das Problem von Grund auf lösen. Ich will Ihnen helfen, dass Ihr geliebter Freund gesund wird und bleibt. Dabei nehme ich immer Bezug auf das persönliche Umfeld und die (Vor-) Geschichte Ihres Vierbeiners. Ich arbeite nicht mit Dogmen - denn dort wo Leben ist, muss Flexibilität herrschen! Schauen Sie sich in Ruhe auf meiner Webseite um. Sie können meine Hilfe bei den Angeboten in Anspruch nehmen, die Sie wünschen. Unabhängig davon, ob Sie an einzelnen "Bausteinen" interessiert sind oder an allen. Ich freue mich auf Sie! Juliane Miorin-Bellermann |
Bitte eines PferdesLieber Pferdefreund, lieber Pferdehalter, lieber Reiter, lieber Pferdepfleger - lieber Mensch, der Du mit uns Pferden umgehst! Ich bin, wer ich bin. Ein Pferd. Ich habe vier Beine, zwei Ohren, zwei Augen. Einen starken Rücken - wenn er trainiert ist. Ich habe ein empfindsames Gemüt. In mir leben Emotionen - wie in jedem anderen Lebewesen auch. Ich fühle Liebe und Trauer, Angst und Wut, Hoffnung, Neugierde, Schmerz. Das ganze Spektrum, welches auch Du in Deinem Leben fühlst. Und weil dies so ist, habe ich gute und schlechte Tage. Tage, an denen ich mich selbst übertreffe. Aber auch Tage, an denen ich nicht so leistungsstark bin wie an anderen. Sieh es mir bitte nach - auch ich sehe Dir Deine schlechten Tage nach, die Du manchmal hast. Ich vergesse die Momente, in denen Du schlechte Laune hast - bitte nimm dies auch bei mir nicht so wichtig. Ich möchte Dein Partner sein, und ich liebe bedingungslos, ohne Vorurteile. Es ist mir egal, ob Du arm bist, oder reich. Ob Du beliebt bist oder ein Außenseiter - wenn wir einander die Chance geben, uns auf einander einzulassen, wirst Du erleben, was wahre Freundschaft bedeutet. Sei gerecht zu mir, sei fair. Denn ich bin es auch. Sei Dir bewusst, was Du möchtest, und was Du nicht möchtest. Ich möchte heute das gleiche, wie ich gestern wollte, und morgen noch möchte: In erster Linie sein zu dürfen, wer ich bin. Bedingungslos. Ohne Vorurteile. Ich überlege mir nicht jeden Tag aufs Neue, wie ich Dich am besten ärgern oder blamieren könnte. Eigentlich möchte ich nur alles richtig machen, aber meine kleinen, leisen Anfragen, ob das die Reaktion ist, die Du erwartest, siehst Du nicht immer. Ich versuche es immer wieder, möchte mit Dir zusammen arbeiten. Bis Du meine Bemühung wahrnimmst - oder ich frustriere und es kein tausendstes Mal anbieten möchte. In meinem Leben habe ich gute Dinge erlebt, aber auch schlechte. Wenn ich zu viele schlechte Dinge erlebt habe, hab Geduld mit mir. Hilf mir, zu vergessen. Du wirst einen verlässlicheren Freund in mir finden, als Du es Dir je hast träumen lassen. Wenn Du zu mir kommst, sieh mich an, nimm mich wahr. Ich sehe Dich, wenn Du mir entgegen läufst, und ich nehme Dich wahr. Nehme Deine Freude wahr, Deine Anspannung, Deine Ungeduld, Deine Liebe, Deine Ängste. Auch Deine Wut oder Unsicherheit nehme ich wahr, genauso wie ich erkenne, wenn Du Dich sicher fühlst und weißt, was du willst und tust. Ich spüre, ob Du mich gerade mit Absicht einengst oder verletzt, oder ob Du es nicht besser weißt, und ich Dir auf Deinem Weg helfen darf - wenn ich noch die Geduld dazu aufbringe. Für mich brauchst Du keine Maske. Sei wer Du bist, wenn wir zusammen sind. Verwirre mich nicht, indem Du heute andere Grenzen setzt als morgen. Das macht mich unsicher, und vielleicht werde ich auf den Gedanken kommen, selbst Grenzen zu setzen. Denn Grenzen braucht man im Leben. Nicht viele, aber einige wichtige. Und wenn Du es nicht tust, werde ich diese Position einnehmen. In meiner Herde gelten dann meine Regeln. Sei nicht böse darüber, wenn ich es so handhabe. Aber Du wirst sicher einsehen, dass man Ordnung im Miteinander haben muss, oder nicht? Wenn ich Schmerzen habe, hilf mir bitte. Manchmal ist es zum Beispiel nur der Sattel, die Zähne oder auch die Hufe, die mich unwillig werden lassen. Aber nicht, weil ich nicht mehr mit Dir zusammen arbeiten will, oder partout genau diese Lektion nicht begreifen mag, sondern einfach, weil es unsagbar weh tut. Du hörst meine Schmerzen nicht, aber Du kannst sie sehen und spüren. Nimm sie für bare Münze, wenn Du es spürst, auch wenn Dein Kopf oder Dein persönliches Ego Dir etwas anderes zuflüstert. Lieber Mensch - mein Mensch - der Du zu mir kommst und das Beste für mich willst, sei Dir versichert, ich habe viel Verständnis für viele Dinge, für Dich! Das, worum ich Dich bitte ist, dass Du mir ebenso zur Seite stehst. Dass Du dich darum bemühst, zu erkennen wer ich bin, damit wir besser zusammen sein und arbeiten können. Schau, was ich in meinem Leben wirklich brauche, um glücklich zu sein - auch in den Momenten, in denen wir nicht unsere Zeit miteinander verbringen. Ich brauche nicht viel, um glücklich zu sein. Ich weiß nicht, wie viel Du für mich bezahlt hast, oder was
die letzte Tierarzt-Rechnung gekostet hat, und es bedeutet für mich
auch nicht soviel wie es Dir bedeutet. Ich bin ein Pferd, und ich möchte
ein Pferd sein dürfen. Mit all meinen Bedürfnissen. Oft hast Du als Mensch dieses Geschenk bereits vom Pferd erhalten, noch
ehe ihr eine lange Zeit miteinander verbracht habt. Und vergiss eines
bitte nie: Wenn wir Freunde sind, ist meine Liebe grenzenlos! |
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